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Die Blaschke Kokoskuppel wird auch heute noch nach dem traditionellen Rezept erzeugt und begeistert viele treue und auch zahlreiche neue Kunden „Schicht für Schicht”.

Der gelernte „Lebzelter, Wachszieher und Konditor“ gründet 1902 die Konditorei Blaschke, in der auch Kokosbusserl angeboten werden. An einem Tag des Jahres 1921 kommt eine Vertreterin zu Besuch – mit einem besonderen Wunsch: Die Kokosbusserl sollen in Schokolade getunkt werden. Also probiert Johann Blaschke das Tunken – doch das hat einen Haken: Der Boden der Busserl ist nicht glatt und die Tunkmasse haftet nicht gut. Der tüchtige Konditor weiß sich zu helfen. Der Busserlboden bekommt eine Oblate aufgepickt und ist nun herrlich glatt und appetitlich und vor allem gut zum Tunken. Wohl stolz, aber noch nicht zufrieden mit seiner Arbeit, füllt der Meister noch eine feine Creme zwischen ein besonders groß gebackenes Kokosbusserl und dessen Oblatenboden und überzieht das Ganze bis zur Hälfte mit Schokolade – und Schicht für Schicht ist die Kokoskuppel geboren!

Da Meister Blaschke nicht nur ein ausgezeichneter Konditor, sondern auch ein guter Geschäftsmann ist, lässt er sich den Namen Kokoskuppel gesetzlich schützen. Die Spezialität wird bald bekannt. Um den Aufträgen nachkommen zu können, muss vergrößert und modernisiert werden.

Die Turbulenzen des Zweiten Weltkriegs treffen auch das Unternehmen Blaschke: Vater Johann, der „Erfinder und Alleinerzeuger der echten Kokoskuppel“, stirbt 1944, am 2. April 1945 brennt der Hauptbetrieb ab. Der Sohn Ernst lässt sich nicht unterkriegen und beginnt noch 1945 mit dem Wiederaufbau der Firma, die in den folgenden Jahrzehnten äußerst erfolgreich agiert. Ernst Blaschke gelingt es, aus dem herkömmlichen Konditoreibetrieb eine vorbildliche industrielle Erzeugungsstätte feiner Backwaren aller Art zu machen. Neben anderen Süßwaren werden Tag für Tag im Schnitt 65.000 Stück Kokoskuppeln erzeugt. Beliefert wird das gesamte Bundesgebiet, aber auch in die Schweiz und nach Saudi-Arabien wird exportiert.

Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens wird auch mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt:

  • Blaschke darf seit 1977 als besondere Auszeichnung für die „Echte Kokoskuppel“ die österreichische Qualitätsmarke führen.
  • Im 80. Bestandsjahr des Unternehmens wird 1982 durch Bundesminister Dr. Josef Staribacher der Firma das Recht zur Führung des Staatswappens im geschäftlichen Verkehr verliehen.
  • Mit der Verleihung des Austria Gütezeichens erhält Blaschke eine weitere Bestätigung für die geprüfte hohe Qualität der Produkte.
  • Mit dem Kauf von UTZ-zertifiziertem Kakao und der Verwendung von Palmöl aus RSPO-zertifiziertem Anbau unterstützt Blaschke den nachhaltigen Anbau von Agrarprodukten.

Seit 2013 ist Blaschke im Besitz des oberösterreichischen Familienunternehmens Spitz, das die Marke „Blaschke Kokoskuppel“ traditionsbewusst als eine der fünf beliebtesten Süßigkeiten Österreichs weiterführt. Denn höchste Konditorkunst ist zeitlos: Die Blaschke Kokoskuppel wird auch heute noch nach dem traditionellen Rezept erzeugt und begeistert viele treue und auch zahlreiche neue Kunden „Schicht für Schicht“.

Hier können Sie die Blaschke Pressemappe runter laden. Falls Sie weitere Fragen zum Unternehmen haben, oder weiteres Infomaterial benötigen, senden Sie bitte Ihre Anfrage an: info@auer-blaschke.at

Die Blaschke Story – die Erfindung der Kokoskuppel

Die Geschichte des Unternehmens Blaschke ist untrennbar mit der Erfindung der Kokoskuppel verbunden. Denn der Konditormeister Johann Blaschke ist es, der in den frühen Zwanzigerjahren die beliebten Kokosbusserl weiterentwickelt und diese Komposition von Kokos, Zucker und Eiweiß zu einem ganz speziellen Genuss steigert – zur Blaschke Kokoskuppel.